"Aus aller Welt"

Das Norddeutsche Zentrum zur Weiterentwicklung der Pflege (NDZ) initiierte in den Jahren 1997-2000 das Projekt „Aus aller Welt“, um interkulturelle Aktivitäten und Projekte in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, sowie in Einrichtungen der pflegerischen Aus- und Weiterbildung zu erfassen, mit dem Ziel einer umfassenden Sammlung interkultureller Aktivitäten im Gesundheitswesen. 

Als im Jahr 2009 Meckenburg-Vorpommern der norddeutschen Länder-Kooperation beigetreten war, wurde eine neue Umfrage gestart. Die Ergebnisse des damaligen Projektstandes in Institutionen des Nordens liegen in Papierform vor und können über die unten eingestellten pdfs eingesehen und heruntergeladen werden.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und Aktualisierung dieser Daten wurde das Projekt "Aus aller Welt" weiterentwickelt und zu einer Online-Datenbank ausgebaut. Zudem wurde es in "Kultursensible Pflege-Datenbank" umbenannt, um von Interessierten leichter gefunden zu werden. Jede Einrichtung im Norden, die entsprechende Projekte durchführt, kann sich selbstständig (und kostenlos) in die Datenbank eintragen und ihre Eingaben jederzeit aktualisieren.

Hier  tragen Sie Ihr kultursensibles Projekt in die Kulturensible Pflege-Datenbank ein!

Der Aufbau einer Datensammlung aus Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs soll Institutionen im Pflegekontext ermutigen, die eigene Arbeit kultursensibel umzustrukturieren. Jede(r) kann sich über die Datenbank einen Überblick über entsprechende Erfahrungen im Norden verschaffen und bei Interesse Kontakt aufnehmen, um sich für die eigene Einrichtung Unterstützung zu holen. 

Dies führt zur stärkeren Vernetzung einzelner Aktivitäten und zu neuen Kooperationsmöglichkeiten. Zudem wird die öffentliche Wahrnehmung interkultureller Arbeit in allen Pflegebereichen gefördert.

 

Die Datensammlung soll neben der Motivation, interkulturelle Arbeit in Pflegeinrichtungen einzuführen auch dazu anregen, die Thematik „interkulturelle Pflege“ in die Lehrpläne der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Pflege aufzunehmen. Es gilt daher, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen und einen Informations- und Ideenaustausch zu fördern.

Befragungsergebnisse:
2009 - 2010:

 

Weitere Informationen:

 

Ergebnisse der ersten Befragung
1997 - 2000:

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