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Gehören Sie zu den Einrichtungen, die bereits kultursensibel pflegen oder entsprechende Konzepte entwickelt haben?

Kultursensible Pflege-Datenbank

Unsere Datenbank soll in naher Zukunft repräsentativ abbilden, welche Einrichtungen aus Norddeutschland Erfahrungen mit kultursensibler Pflege gemacht haben.

Mitglied
IBAF gGmbH 
Bezeichnung
 
Name der Einrichtung / Schule
IBAF gGmbH 
Abteilung
Projekt und Innovation 
Anschrift
Theodor-Heuss-Ring 56 
Bundesland
Schleswig-Holstein 
PLZ
24113 
Ort
Kiel 
Art der Einrichtung
Fort-und-Weiterbildung 
Sonstige Einrichtung
 
Ansprechpartner
Frau Antje Knossalla 
E-Mail Adresse
Telefon
0431-2406824 
Homepage
www.ibaf.de/willkommen-vielfalt.html 
Interkulturelle Aktivitäten
Gegenstand unseres Projektes ist die Förderung interkultureller Aspekte im Alltag von Pflegeinstitutionen durch die Zusammenführung von Fragen der Integration und der Pflege. Dazu werden zehn Einrichtungen der Altenhilfe in Schleswig-Holstein dabei unterstützt, ihre interkulturelle Kompetenz aufzubauen oder zu stärken.
Konkrete Zielsetzung ist einerseits die verstärkte Integration von Mitarbeitern/innen mit Migrationshintergrund in die Teams stationärer und ambulanter Einrichtungen, (was auch die Akquise von Auszubildenden beinhaltet). Andererseits geht es darum, in der ambulanten und stationären Pflege Angebote für Pflegebedürftige aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu entwickeln. Dabei fördert das Vorhaben gleichzeitig die Pflegequalität in den Einrichtungen und bietet einen Ansatz zur Lösung des Problems des Fachkräftemangels im Pflegebereich, da qualifizierte Pflegekräfte und Auszubildende mit Migrationshintergrund bisher in Relation zum Bevölkerungsanteil unterdurchschnittlich vertreten sind.

Das Projekt will in den 10 Modellbetrieben in drei Schwerpunktphasen einen Prozess der Organisations-, Personal- und Qualitätsentwicklung zum Themenbereich „Integration / Teilhabe“ fördern. Dies wird parallel flankiert von einem Schwerpunkt Akquise- und Arbeitsmarktorientierung. Innerhalb der Einrichtungen setzen sich in diesen Prozessen die Leitungsverantwortlichen und ihre Mitarbeiterinnen mit dem Thema „Vielfalt als Chance“ auseinander. Dafür wird ein Prozessverantwortlicher ernannt, der vor Ort die Abläufe koordiniert, den Kontakt zum Projektteam hält und die Projektprozesse steuert. In jeder Phase bekommen die teilnehmenden Einrichtungen bzw. die Prozessverantwortlichen Besuche durch das Projektteam, legen interne Ziele und konkrete umzusetzende Maßnahmen zur Förderung des Schwerpunktthemas fest und erhalten bedarfsgerechte externe Beratungen und Trainings. Am Ende jeder Phase steht eine Projektkonferenz.
Im Schwerpunkt Akquise und Arbeitsmarktorientierung stellt das Projektteam Kontakte zu Einrichtungen der BA, zu Schulen, Beratungsstellen und Migrantenverbänden her, um die Altenpflegebetriebe dabei zu unterstützen, sich in ihrem Einzugsgebiet Netzwerke zu bilden. Ziel ist hier, sowohl Informationsmöglichkeiten zum Arbeitsbereich Pflege für Jugendliche / Eltern und andere Interessierte mit Migrationsgeschichte zu schaffen, als auch Konzepte zur Gewinnung von Arbeitskräften zu entwickeln und erproben.
 
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