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Gehören Sie zu den Einrichtungen, die bereits kultursensibel pflegen oder entsprechende Konzepte entwickelt haben?

Kultursensible Pflege-Datenbank

Unsere Datenbank soll in naher Zukunft repräsentativ abbilden, welche Einrichtungen aus Norddeutschland Erfahrungen mit kultursensibler Pflege gemacht haben.

Mitglied
ZePB HS Bremen 
Bezeichnung
 
Name der Einrichtung / Schule
Zentrum für Pflegeforschung und Beratung Hochschule Bremen 
Abteilung
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften 
Anschrift
Neustadtswall 30 
Bundesland
Bremen 
PLZ
28199 
Ort
Bremen 
Art der Einrichtung
Ausbildung 
Sonstige Einrichtung
Forschung 
Ansprechpartner
Prof. Dr. Monika Habermann 
E-Mail Adresse
Telefon
0421 5905 3774 oder 3781 
Homepage
www.zebp.de 
Interkulturelle Aktivitäten
Forschungsprojekt: Kulturen der sozialen Teilhabe im Stadtteil (KUSTIS) Integration, Prävention und Partizipation – niedrigschwellige Angebotsentwicklung für Migrantinnen und Migranten

Laufzeit
10/2011 - 06/2014

Projektleiter
Habermann, Monika, Prof. Dr.

Projektbeteiligte
Schäfer, Gabriele, Prof. Dr.
Freericks, Renate, Prof. Dr.
Brinkmann, Dieter, Dr.
Spatscheck, Christian, Prof. Dr.
Beutler, Lisa
Kart, Mehmet
Stagge, Maya

Projektbericht
Kulturen der sozialen Teilhabe im Stadtteil (KUSTIS)
Integration, Prävention und Partizipation – niedrigschwellige Angebotsentwicklung für Migrantinnen und Migranten
Projektleitung: Prof. Dr. Monika Habermann

Interdisziplinäres Vorhaben mit Verantwortlichen für Teilprojekte:
Prof. Dr. Gabriele Schäfer (Teilprojekt II),
Dr. Dieter Brinkmann, Prof. Dr. Renate Freericks (Teilprojekt I).
Prof. Dr. Monika Habermann (Teilprojekte III und IV)
Prof. Dr. Christian Spatscheck: Unterstützung mit Sozialräumlicher Expertise und Felderschließung

Wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Projekt: Lisa Beutler, Mehmet Kart und Maya Stagge

Die Konzeption, Umsetzung und Evaluation niedrigschwelliger Angebote für ältere Menschen stellt eine derzeit dringliche Aufgabe von Ländern und Kommunen dar. Getragen von der Erkenntnis, dass für eine wachsende Population alter Menschen ein möglichst langer Verbleib in der eigenen Häuslichkeit gesichert werden muss, sollen mit entsprechenden Angeboten Beratungs-, Unterstützungs- und Betreuungsleistungen geschaffen werden mit dem Ziel, die soziale Teilhabe zu sichern, Vereinsamung entgegenzuwirken und gesundheitliche und psychosoziale Risiken für ältere Menschen und deren Angehörigen zu minimieren. Niedrigschwellige Angebote nutzen insbesondere das Engagement von geschulten, ehrenamtlichen Kräften und bestehende Strukturen der Nachbarschaftshilfe. Ihre Steuerung bedarf sozialraumbezogener, fachlicher Expertise und unterstützende Kooperationsstrukturen zwischen den beteiligten Organisationen, Professionen und Bürger und Bürgerinnen. Erarbeitet und verstetigt werden muss daher in der Kommune und den Stadtteilen das gelungene Zusammenwirken von Gesundheits- und Pflegedienstleistern, von Organisationen mit Sozialarbeitsexpertise unter Einbezug von anderen potentiellen Akteuren mit spezifischer Expertise, wie z.B. den Freizeitwissenschaften. Wesentlich für die konzeptionelle Entwicklung und deren Verstetigung ist darüber hinaus die Einbindung aller relevanten Bevölkerungsgruppen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Einbindung der Bürger und Bürgerinnen mit Migrationsgeschichte dar.

Hier knüpft das Projektvorhaben an.

Es prüft und befördert Möglichkeiten der Einbindung von älteren Migranten und Migrantinnen in die Angebotsentwicklung in den Bremer Stadtteilen Gröpelingen und Vahr in vierfacher Hinsicht:

(I) Migranten und Migrantinnen als (potentielle) Anbieterinnen und Anbieter ehrenamtlicher Arbeit

(II) Ältere Migranten und Migrantinnen, und gegebenenfalls deren Angehörigen, als (potentielle) Nutzerinnen und Nutzer der Angebote

(III) Hemmnisse und Treiber sowie erforderliche Strukturen und Qualifikationen auf Seiten

etablierter Einrichtungen und Netzwerke, die die Zielsetzung unter (1) und (2) beeinflussen.

(IV) Entwicklung qualitativer und quantitativerIndikatoren für eine regionale und bundesweite, integrative Entwicklung und Evaluation niedrigschwelliger Angebote
Umsetzung des Projektes
Das Projekt ist für insgesamt drei Jahre veranschlagt (2011-2014) Für die Bearbeitung der unter 1-4 genannten Vorhaben werden Instrumente der Befragung und der Netzwerkanalyse genutzt.
Auf regionaler Ebene werden folgende Zielsetzungen und Ergebnisse angestrebt:
- Initiierung und Grundlagenbildung (Felderschließung = Information/Schulungskonzept) für die Arbeit Ehrenamtlicher im Altenhilfesektor mit Fokus auf die Nutzergruppe der
Migrantinnen und Migranten (Anbieter/Nutzer).
- Konzeptionierung und Erprobung von Freizeitgestaltung und Aktivierung im Rahmen einer interkulturellen Öffnung der Angebote
- Entwicklung einer Anleitung zur Prozessgestaltung für die Implementierung und Evaluation niedrigschwelliger Angebote im interkulturellen Setting
- Entwicklung qualitativer und quantitativer Indikatoren für ein Integrationsmonitoring.

Auf bundesweiter Ebene wird das Projekt einen Beitrag in folgenden Bereichen leisten:

- Es wird Anschluss gesucht und es werden Impulse gegeben für das in Überarbeitung befindliche, bundesweite Integrationsmonitoring.

- Schulen und Einrichtungen, die mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Fachkräften zur Steuerung von Freizeit und Aktivierungsangeboten befasst sind (z.B. Ergotherapeuten) erhalten Anregungen zur Arbeit im interkulturellen Setting.

Auf wissenschaftlicher Ebene werden sich die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit nationalen und internationalen Beiträgen zum interkulturellen Setting in der gesundheits- und pflegerischen Versorgung beteiligen.

Finanzierung
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen: 17S15X11

Kooperationspartner
Das Projekt wird von zahlreichen Praxispartnern in den Stadtteilen und der Altenplanung wie auch von einem Expertenbeirat unterstützt.

Kontakt
Prof. Dr. Monika Habermann
Zentrum für Pflegeforschung und Beratung
Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
D-28199 Bremen
Tel. +49 (0)421 5905 3774
Fax +49 (0)421 5905 3789
E-Mail: zepb@hs-bremen.de  
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