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Pflegeforschung trifft Pflegepraxis - weiß die Forschung, was zur Pflege passt?

- Museum der Arbeit, Hamburg

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigten das große Interesse am Thema der Veranstaltung. Hier können Sie sich einen kleinen Eindruck und einge Impressionen über den Verlauf des Tages verschaffen.

Es gibt viele neue Erkenntnisse in der Pflege-Wissenschaft, die es möglich machen, auf Pflege angewiesene Menschen besser und angemessener zu versorgen. Die Frage ist, wie diese wissenschaftliche Erkenntnisse in die Altenpflegeeinrichtungen und Krankenhäuser gelangen.


Im hier folgenden Audio-Beitrag geht es um den Weg von der Wissenschaft zum Handeln und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Mehr dazu im folgenden Audio-Podcast:

Podcast "Von der Wissenschaft zum Handeln in der Pflege"

Prof. Dr. Margarete Reinhart, Theologische Hochschule Friedensau, Studiengang Gesundheits- und Pflegewissenschaft im Gespräch mit dem Autor des Beitrags Steve Neuwirth, Freier Journalist.

 

 


Interaktive Robbe PARO - Idee, Praxiserfahrungen und Ethik

Tiere haben einen aktivierenden und fördernden Effekt auf Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Sie können begeistern, öffnen und sogar wieder zum Sprechen anregen.

Der heimliche Star der Veranstaltung war PARO, ein Robbenroboter, der vor allem die Herzen der weiblichen Teilnehmerinnen hat höher schlagen lassen.

Darauf setzt auch das interaktive Modell eines Robben-Babys der "Beziehungen pflegen GmbH", das Geschäftsführer Tobias Bachhausen auf der Fachtagung des Norddeutschen Zentrums zur Weiterentwicklung der Pflege vorgestellt hat. Eine weißes flauschiges knapp 60 cm kleines Wesen, dass mehr als nur ein Kuscheltier ist.

Es wird in Deutschland bereits in 50 Einrichtungen, hauptsächlich in der Altenpflege, eingesetzt.

 

 

Tobias Bachhausen erklärt, wie PARO helfen kann und wie er funktioniert:

 

 

 

Verschiedene Sensoren am Kinn, am Kopf und am Rücken, sowie an den Flossen und an den Barthaaren machen PARO sensibel auf viele Berührungen der Patienten.

Und so hört sich die PARO-Robbe an, wenn sie eingeschaltet wird:

 

 

 

Aber weshalb PARO und kein echter Hund oder eine Katze?

 

Tobias Bachhausen, Beziehungen pflegen GmbH. 
Autor des Beitrags: Steve Neuwirth, Freier Journalist.


Hier finden Sie die Vorträge zur Veranstaltung

Pflegeforschung trifft Pflegepraxis - weiß die Forschung, was zur Pflege passt?
Überblick über das Programm des Tages:

 

Von der (Pflege)Wissenschaft zum (Pflege) Handeln – Wissenstransfer als betriebliche Aufgabe
Prof. Dr. Margarete Reinhart, Theologische Hochschule Friedensau, Studiengang Gesundheits- und Pflegewissenschaft

 

Künftige Qualifizierungsansätze aus Greifswald und Neubrandenburg:

Das Beispiel Demenz und das akademische Pflegebildungskonzept Dr. Adina Dreier, M.Sc., Dipl.-Pflegewirtin (FH), Institut für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald
Dr. Hagen Rogalski, M.Sc., Dipl.-Pflegewirt (FH), Hochschule Neubrandenburg

 

Interaktive Robbe PARO - Idee, Praxiserfahrungen und Ethik
Tobias Bachhausen, Beziehungen pflegen GmbH

 

Mittagspause mit Ausstellungsbesuch "Who cares? Geschichte und Alltag der Krankenpflege"
Einen Überblick über die Ausstellung finden Sie hier

 

Das erste Jahrbuch zur Reihe Pflegeforschung trifft Pflegepraxis mit Beiträgen namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist im Handel erhältlich oder über das NDZ zu beziehen.
Eine Einführung in die Publikation finden Sie hier

 

Beratung in der Pflege – der Wittener Werkzeugkasten
Andreas Kocks, MScN., Department für Pflegewissenschaft der Uni Witten-Herdecke

 

Ausgewählte Qualitätskriterien des Erfassungsbogens Mobilität (EBoMo)
Nicole Stulier, M.Sc., Department für Pflegewissenschaft der Uni Witten-Herdecke

 

Versorgungslücke Demenz im System Krankenhaus
Nadine Krull, Dipl.-Pflegewirtin (FH), Fachbereich Gesundheit und Pflege, Hamburger Fern-Hochschule

 

Psychische Belastungen beruflich Pflegender im Umgang mit demenziell veränderten Pflegebedürftigen in der stationären Altenhilfe
Franziska Misch, M.Sc., Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin


Fotos zur Veranstaltung unseres Berliner Fotografen www.schmigelski.de

Fotos zur Veranstaltung unserer Kieler Fotografin

Fotos auf dieser Seite © marcus schmigelski PHOTOGRAPHY, Berlin und Juliana Höfer, NDZ.
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